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Internet Unsinn Print

Internet – gibt es diesen Unsinn immer noch

Die digitale Welt hat alles fest im Griff. Wir denken digital. Wir handeln digital. Wir arbeiten digital. Wir werben digital. „Digitalismus“ bestimmt nun einmal unser Leben. Im privaten Bereich, in Unternehmen sowieso. Da sind wir vernetzt. Auf Teufel komm raus, ein Teil der weltweiten Globalisierung. So weit, so gut. Aber noch immer hat die Aussage „Print lebt“ ihre werbende Berechtigung. Die gute alte Broschüre, der aufsehenerregende Geschäftsbericht, das flott gemachte Kundenmagazin, die schicke Visitenkarte, um nur wenige Beispiele zu nennen. Was steht dabei für „Must-Have“? Was ist beim Stichwort Print mit dem Begriff „Extra-Meile“ gemeint? Und warum gibt es in diesem Bereich gar eine „Champions-League“?

Haben will, haben muss, Must-Have

Alle Wege führen nach Rom. Das kennt jeder. Besser: Alle Wege führen in die Werbeagentur und dort zu den Marketingprofis. Denn die kennen sich aus. Mit Webdesign, natürlich, dem digitalen Aushängeschild eines jeden Unternehmens. Aber sie wissen auch um die große Bedeutung einer Geschäftsausstattung. Wobei es nicht um Möbel geht, sondern um so wichtige Dinge wie Visitenkarten, Briefbögen, Autobeschriftung(en) und/oder Firmenschilder. An dieser Stelle beginnt die unternehmerische Liaison zwischen Corporate Design, die visuelle Identität und Corporate Identity (Wikipedia), das Erscheinungsbild eines Unternehmens in der Öffentlichkeit, in dem sich die Philosophie des Unternehmens sowie das Leistungsangebot und die Arbeitsweise zeigen.

Das verbindende Element wird zur Regel:

Form folgt Funktion

Es geht um Wiedererkennbarkeit und Imagebildung in Verbindung mit praktischem Nutzen bis hinein in die interne Kommunikation der Firma. Dokumentiert wird alles im Corporate-Design-Handbuch. Darauf greifen, im besten Falle, alle beteiligten Nutzer zu: Mitarbeiter, Druckerei, Werbeagentur, weitere Dienstleister.
Der „Must-Have-Leitgedanke“ benötigt wichtige Elemente: Typogramm(e), Wortmarke(n), Schriftbilder, Farbkonzept(e) sowie aussagekräftige Bilder, Symbole und Motive, den so genannten „Key Visuals“, sprich Schlüsselbildern.

Klassische Mediengestaltung führt über die Extra-Meile

Geschäftsbericht

Das wohl wichtigste „Extra“ ist der optimal ausgestaltete Geschäftsbericht mit Mehrwert für dessen Leserinnen und Leser. Die Grundanforderung beim Aufbau des Designs lautet zunächst „true and fair“, denn Lügen haben bekanntlich kurze Beine. Dem „Integrated Reporting“ (Berichterstattung) muss die Art und Weise der Aufbereitung von Informationen zur Seite stehen. Gestalterische Mittel können Tabellen und Diagramme sein. Sie müssen der visuellen Wahrnehmung des Nutzers entgegen kommen, der die quantitativen Informationen möglichst schnell und richtig interpretieren möchte. Die dafür notwendige Art des Informations-Designs ist Sache von Marketing- und Werbeprofis, sprich von Agenturlösungen aus einem Guss. Unter anderem mit fundiertem Wissen zu Wirtschaft und Finanzwesen. Hier hilft es eine(n) Grafikdesigner(in) zu finden die einen wirtschaftlichen Hintergrund besitzt.

Imagebroschüre

Jetzt wird getrommelt, etwas fürs gute Image getan. Auf dem Bummel über die Extra-Meile kommt es zu einer Begegnung mit der dort etablierten und hoch im Kurs stehenden Imagebroschüre. Sie wird zum werblichen Transporteur der Unternehmenskultur und des -stils, arbeitet eng zusammen mit dem bereits bekannten Duo Corporate Design und Corporate Identity. Mit schlagkräftigen Headlines – den werbischen Überschriften, passenden Texten und Bildern sorgt sie bei den Empfängern der Imagebotschaften für die gewünschten – und genau definierten – Reaktionen. Und allen Unkenrufen über die digitalisierte Welt zum Trotz, genießen die klassischen Printmedien, noch immer das höchste Maß an Glaubwürdigkeit und Seriosität. Was für Produkt- oder Infoblätter gleichermaßen gilt.

Geschenke

Besuchen wir zum Schluss noch kurz die kleine, aber feine Manufaktur der Blöcke, Mappen und Kugelschreiber. Schließlich erhalten kleine Geschenke die Freundschaft, in diesem Falle die der Kunden. Sie ahnen schon, es geht um Merchandising, in der Gesamtheit um aktive, erinnerungswürdige Verkaufsförderung. Und die endet beim Kugelschreiber noch lange nicht. Fragen Sie doch einmal Ihre Werbeagentur nach tollen Ideen …

Spielen Sie mit in der Champions League

Die Hauptakteure auf dem Spielfeld der Werbemedien sind Kunden- und Mitarbeitermagazine. Als Spielmacher fungiert die Abteilung „Corporate Publishing“ in der Besetzung einer Redaktion. Es gibt eine Vielzahl an möglichen Spielzügen für die meist periodisch publizierten Printmedien, die ihre Torchancen unter anderem im Wissensaufbau, der Informationsgewinnung oder etwa der Kundenbindung sehen. Ein Agenturchef meldet sich zu Wort: „Es geht um redaktionelle Inhalte, meist ohne marktschreierische Werbung oder die typische PR-Sprache. Dennoch spiegeln die Magazininhalte stets die Interessen des Auftraggebers wider. Außerdem unterscheiden wir zwischen Privat- oder Geschäftskunden, also Business-to-Consumer oder Business-to-Business. Behandelt werden schwerpunktmäßig branchenspezifische Themen, die den Interessen der jeweiligen Zielgruppe angepasst sind.

Wenn betriebswirtschaftliche Aspekte eine Rolle spielen, und sie spielen immer eine Rolle, sitzen die Macher der Magazine in erfahrenen Redaktionsbüros und/oder PR-Agenturen. Diese Dienstleister garantieren die notwendige Manpower, bringen ihre Erfahrungen in den Bereichen Gestaltung und Projektbetreuung ein.
Statistiken belegen, dass durchschnittlich über die Hälfte (rund 56 Prozent) der Leser ein Kundenmagazin aus Interesse und knapp 50 Prozent aufgrund der bereitgestellten Informationen konsumieren. Mit annähernd 70 Prozent noch größer ist der Anteil jener, die auf der Suche nach neuen Produkten oder Dienstleistungen sind. Im B2B-Bereich lässt sich die Entwicklung und Publikation von aufwändig gestalteten Hochglanzmagazinen weiter verfolgen, wie sie zum Beispiel in der Automobilbranche gang und gäbe sind.

Mitarbeiter-, Werks-, Unternehmens- oder Hauszeitschriften – die Begriffe mögen unterschiedlich sein. Dass Ziel solcher Publikationen aber lässt sich i.d.R. auf einen Nenner bringen: Informationsquelle als Bindeglied zwischen Unternehmensführung und ihren Arbeitnehmern. Oftmals ergänzt das Medium ein digitales Intranet (nicht öffentliche Webseite mit Unternehmens internen relevanten Informationen), soweit Teile der Belegschaft, beispielsweise in Produktionsbetrieben, über keinen Online-Zugang verfügen. Dem Zweck nach jedoch sind Mitarbeitermagazine Medien der internen Kommunikation, dienen der Befriedigung von Mitarbeiterbedürfnissen und der Managementebene gleichermaßen.

Eine andere Lesart: Mitarbeiterzeitungen fungieren als

Werbung und PR im Innenverhältnis des Unternehmens

Daraus ableiten ließen sie sich als miteinander verbundene Instrumente von Vertrauensbildung, Motivation und des Sozialengagements.

Am Rande bemerkt: Die Geschichte der Mitarbeitermagazine begann bereits im Jahr 1888.

Quintessenz:

Die Bedeutung klassischer Printmedien hat nichts von ihrer Aktualität und Bedeutung eingebüßt. Im Miteinander von Globalisierung und digitaler Vernetzung werden die Publikationen entsprechend noch lange nicht zum Nischenprodukt werden. Bei ihrer zugrundeliegenden Komplexität jedoch ist der Einsatz erfahrener Profis aus den Bereichen Redaktion oder Werbeagentur nach wie vor eine sehr gute Empfehlung. Soviel jedenfalls macht Sinn.

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