Autor: Kora Blanken

Los geht’s! Mit Ideen, Marshmallows und Kegeln ins neue Jahr

Wenn wir uns als Team für Meetings zusammensetzen, dann geht das entgegen den landläufigen Vorurteilen gegenüber Werbeagenturen ganz ohne Koks und Whiskey. Aber auch wir machen uns warm, damit die Ideen nur so fließen können. Beim Strategietag in diesem Jahr mit Marshmallows und Spaghetti. Ja, richtig gelesen. Zwei Teams, 18 Minuten Zeit, eine Aufgabe. Wer baut auf einem Tisch den höchsten Turm aus 20 Spaghetti, auf dem ein Marshmallow thront? Als Hilfsmittel sind nur die Tischplatte, 1 Meter Bindfaden und 1 Meter Klebeband erlaubt.

Über das Ergebnis haben wir Stillschweigen vereinbart 😉 Aber wir können die Übung wärmstens weiterempfehlen. Letztlich geht es um das Entwickeln einer gemeinsamen Strategie, Kreativität, gute Zusammenarbeit und ein passendes Zeitmanagement. Hier geht’s zur Anleitung. Wer vorher in die Lösung guckt, nimmt der Challenge natürlich ihren Sinn.

Wer vor der Vergangenheit die Augen verschließt, wird blind für die Gegenwart. (Richard von Weizsäcker)

Um nach vorne zu schauen, sollte man also auch zurückblicken. Das macht natürlich besonders Spaß, wenn ein gutes Jahr hinter einem liegt. Bei uns ist das der Fall. Die medienweite konnte neue Kunden dazu gewinnen und durfte Stammkunden weiter betreuen. Was wir 2018 als Werbeagentur in Osnabrück entwickelt, gestaltet, getextet, gefilmt und geschnitten haben, zeigen unsere Referenzen – jedenfalls in Auszügen.

2019 – wir kommen!

Wir freuen uns, dass unsere Kunden und wir wirklich zufrieden sind, dass wir auch bei kniffeligen Projekten zusammen Lösungen entwickelt haben und dass unser Team um zwei Mitarbeiter gewachsen ist. Verstärkung gibt es in der Programmierung. Seit Oktober unterstützt uns Heiko dabei, unseren Kunden mit seinem Know-how gute Softwarelösungen anbieten zu können. Kora ist für den Bereich Text, Moderation, Vertonung und Konzeption zum medienweite-Team gestoßen.

 

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Auch mit diesem ultra-innovativen Plakat suchen wir nach einer Kollegin oder einem Kollegen. #webentwickler #werbeagentur #osnabrück #webdevelopment

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Was unsere Ziele und Wünsche für 2019 sind? Glückliche Kunden, ein motiviertes Team, tolle Projekte, spannende Weiterbildungen … und erfolgreiche Aktionen. So möchten wir auch in diesem Jahr unsere medienweite-KRANZ-schön-KRASS-Adventsaktion auf die Beine stellen – natürlich noch ein bisschen krasser als im vergangenen November. Erste Ideen dafür sind auf dem Strategietag schon aus unseren Köpfen gefallen.

Alte Werbung, leckeres Essen und die 4

Zum Abschluss des Arbeitsteils haben wir dann noch ein paar alte Bekannte getroffen. Das HB-Männchen, der Melittamann und viele andere Werbefiguren sind zu Besuch gekommen – natürlich nur auf den Flatscreen in unserem Konferenzraum. Wer wie wir einmal ganz deutlich sehen will, wie sich die Werbung in den vergangenen Jahrzehnten – zum Glück – gewandelt hat, der kann sich bei YouTube davon überzeugen. Unser „Lieblingsspot“: Frauengold.

Locationwechsel

Leckeres Essen und Retrobowlen – damit haben wir unseren Strategietag 2019 im Hotel Westerkamp in Osnabrück beendet. Die Zahl des Abends war die 4. Warum? Weil es manchen Menschen möglich ist, sie auf Kommando zu werfen. Wir können ein solches Cool-Down zum Abschluss eines Teammeetings ebenfalls nur empfehlen.

An dieser Stelle wünschen wir allen Lesern, Kunden und Freunden ein gutes neues Jahr und freuen uns auf die Zusammenarbeit.

 

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Abschluss unseres Strategietages. Wir freuen uns auf 2019! #strategiemeeting #oldschoolbowling #werbeagentur #osnabrück #guteideen

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Kranztag Werbeagentur-Osnabrueck 2018
Autor: Kora Blanken

KRANZ schön KRASS – ein Vorweihnachtsmärchen

Es war einmal ein kleiner Weihnachtself, der wohnte in der Nähe des Nettedroms in Osnabrück, ganz oben in der Astgabel eines dünnen Bäumchens. Nach jedem Weihnachtsfest kuschelte er sich in sein gemütliches Baumnest und fiel in einen tiefen Schlaf. Erst Anfang Dezember schlug er wieder seine Augen auf



Autor: Kora Blanken

Die innovate!2018 aus Bühnensicht

Wohin klemmen Moderatorinnen den Funksender ihres Headsets, wenn sie ein Kleid anhaben? Ich wusste es nicht … bis zur innovate!2018

Mein erstes Mal – ohne Handmikro

Im Normalfall moderiere ich mit Handmikro. Aber die innovate!2018 – das hieß für mich und meinen grandiosen Moderationspartner Stefan Sautmann durchzumoderieren. Und zwar von 12 Uhr mittags bis 10 Uhr abends. Ich weiß nicht, wie viele Hände wir auf der Bühne geschüttelt, wie viele Gesprächspartner wir angekündigt und wie viele organisatorische Hinweise wir dem innovate!-Publikum gegeben haben. Um Kopf und Hände frei zu haben, brauchte ich definitiv Moderationskarten. Handmikro adé!

Also: Kleid auf, Funke angesteckt, Kleid wieder zu rauf auf die Bühne. Morgens ist es noch recht übersichtlich. Kurze Begrüßung, ein paar Hinweise auf die Workshops und die parallel laufenden Barcamps. Dann im Wechsel mit Stefan die Ankündigung der vier Workshops. Stefan beginnt mit Alex Ruthmeier von Ex-Rocket Internet. Ich luke hinter der Bühne hervor, nehme noch einen Schluck Leitungswasser und gehe ins Scheinwerferlicht als Stefan Speaker Alex Ruthmeier ein in Folie verpacktes Paket mit Bier als Dankeschön für seine Keynote übergibt.

Flo ist Tim und Tim ist Flo

Nächste Aktion: Tim vom Seedhouse begrüßen. Huch, der kommt gar nicht allein. Ah, okay, denke ich, das muss Flo sein, der am Tag vorher noch krank war und nicht genau wusste, ob er kommen kann.

Dummerweise verwechsele ich die beiden. Flo ist Tim und Tim ist Flo. Mist! Aber Flo rettet den kleinen Patzer gekonnt humorvoll:

Ich bin der, der heute scheiße aussieht.

Danke an dieser Stelle, lieber Flo. Runter von der Bühne, Schluck Wasser, Präsentation über Back-Stage-Monitor verfolgen.

Das erste Osnabrücker Accelerator-Programm und das Team von Seedhouse unterstützt andere Startups, die noch ganz am Anfang ihres Unternehmens stehen – mit Büroräumen, individuellen Coachings und einem Netzwerk aus potenziellen Kunden, Investoren und Partnern aus dem erweiterten Wirtschaftsraum Osnabrück.

Der Moment, in dem die Moderatorin das Bier bringt

Oh nein, die brauchen zu lange. Wir müssen die Zeit im Blick behalten. Ich luke wieder hinter der Bühne hervor und da bietet sich mir die Chance. „Das ist der Moment, in dem Fragen gestellt werden können“, sagt Flo. Bevor jemand im Publikum seine Hand heben kann, greife ich blitzschnell das kleine Dankeschön-Präsent und stelle mich neben Flo. „…oder der Moment, in dem die Moderatorin das Bier bringt“, sage ich und beende damit den Workshop. Glücklicherweise folgen einige Zuhörer meinem nachgeschobenen Aufruf und stellen den beiden im Nachgang im persönlichen Gespräch ihre Fragen.

In der Kaffeepause im Foyer und Restaurant haben die Besucher der innovate! die Chance zum Netzwerken – auch an verschiedenen Ständen, wie etwa unserem.

Runde Nummer zwei der Workshops verläuft ruhiger, aber nicht weniger spannend für die Zuschauer. Borris Förster, Director bei eccelerate und Partner beim Think Tank Foodnext, erklärt, was Startups für erfolgreiche Unternehmen gefährlich macht und warum Erfahrung nicht immer hilfreich ist. Im darauffolgenden Workshop berichteten Paris Özel und Max Kultscher von ihrer ersten Zeit mit ihrem Startup BugFoundation und wie sie es auch ohne die Hilfe einer gewissen TV-Show geschafft haben, ihre Insektenburger erfolgreich am Markt zu platzieren.

Über Funklöcher und Kartoffelroder

Dann kommt die Podiumsdiskussion. „Quo vadis, Digitalisierung Niedersachsen“ lautet der Titel. Staatssekretär Stefan Muhle aus dem Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung kommt wegen eines Termins erst kurz vor Beginn. Mit Matthias Hunecke, dem Gründer von brille24.de, und Nikolas Fromm, dem Geschäftsleiter Digital bei den NOZ Medien und mh:n Medien, führe ich hinter der Bühne aber schon einmal ein angeregtes Gespräch. Und auch Christoph Grimme, Mitglied der Geschäftsleitung Grimme Landmaschinen und Gründer von Schmiede:One, lerne ich vorher kennen.

Fast eine Stunde lang sprechen die Vertreter aus Wirtschaft und Politik miteinander über Digitalisierung und Startups in Niedersachsen. Sie diskutierten über Funklöcher, Breitbandausbau und den Masterplan der Niedersächsischen Landesregierung – nicht ohne Differenzen, aber doch recht harmonisch. Und in einem sind sie sich einig: Der Wirtschaftsstandort Osnabrück biete Startups einen guten Nährboden. Auch weil in der Region schnell ein wertvolles Netzwerk entstehen könne. Hier sei alles weniger anonym als beispielsweise in Hamburg und Berlin. Christoph Grimme fasst es gut zusammen:

Hier braucht man nicht zu erklären, was ein Kartoffelroder ist.

Gefühlte drei Liter Wasser intus. Ich muss mal ums Eck. Vorher versichere ich mich beim Techniker, dass mein Mikro aus ist. In der Zwischenzeit moderiert Stefan Speaker Nico Lumma an. Ich bin pünktlich zur Anmoderation von Norbert Winkeljohann wieder zurück. Beide Speaker geben auf der innovate!2018 einen Einblick in die Zukunft der Digitalisierung. 

Wie eine Drohne Leben retten kann

„Nach einem heißen Sommer kommt bekanntlich ein kalter Winter – ein Traum für jeden Skifahrer“, sagt Konstantin Kollar. Er steht auf der Bühne und deutet auf ein Foto, das über seinem Kopf an eine riesige Leinwand projiziert wird. Ein Skifahrer bei seiner rasanten Abfahrt über eine weiße Schneelandschaft ist darauf zu sehen. Dann klickt Konstantin auf die Fernbedienung. Das nächste Bild auf der Leinwand ist komplett schwarz. „Und das sieht ein Skifahrer, wenn er von einer Lawine erfasst wurde.“ Der Traum des weißen Schneevergnügens wird im Lawinenfall zum schwarzen Albtraum.

Innerhalb von 7 Minuten erklärt Konstantin, wie schnell der Sauerstoffgehalt unter der Schneedecke absinkt, nach wie vielen Minuten ein Lawinenopfer im Durchschnitt gefunden wird, dass in den meisten Fällen nur noch Leichen geborgen werden können und dass er mit seinen Kollegen von Bluebird Mountain eine Drohne entwickelt hat, die das Auffinden von Verschütteten erheblich beschleunigen und die Überlebenschance vergrößern soll.

Ich stehe neben dem Kuratorium an der Bar im Alando Palais und reiche das Mikro für Nachfragen zur sogenannten PowderBee herum. Konstantin antwortet souverän. Er hat die Chance, sich gegen zwei weitere Nominierte für den Campus-Award durchzusetzen, der jährlich auf der innovate! verliehen wird. Ihm und seinem Team winken 5.000 Euro und die Chance, beim Seedhouse-Accelerator-Programm mitzumachen.

Jubelschreie und Konfettiregen

Etwa eine Stunde später steht Konstantin wieder auf der Bühne und nimmt im Konfettiregen den Award entgegen. Obwohl er bei seinem Pitch nach den maximalen 7 Minuten noch nicht am Ende war und die Band ihn unterbrechen musste – Konstantin hat überzeugt. Und auch das Team von Tioli – Take it or leave it freut sich kurze Zeit darauf unter Jubelschreien über den erstmals verliehenen Food- und Agrar-Startup-Award aus Glas, einen Scheck über 5.000 Euro und ein zusätzliches Mediabudget. Das Team hat es ebenfalls innerhalb von 7 Minuten geschafft, das Kuratorium zu überzeugen. Gerade bevor die Band  mit einer Idee überzeugt, die Menschen mit Lebensmittelunverträglichkeiten das Einkaufen erheblich erleichtern soll. Es entwickelt eine App, die über einen Code auf den Verpackungen schnell herausfiltert, ob das Produkt vom Nutzer konsumiert werden kann oder nicht.

Und dann wartet noch ein gläserner Award auf der Ballustrade am Technikerpult auf seinen neuen Besitzer  – der begehrte iuk-Unternehmensaward. Das iuk-Unternehemensnetzwerk ist Veranstalter der innovate!. Als Verein ist es das Sprachrohr der IT- und Kommunikationsbranche im Wirtschaftsraum Osnabrück und vertritt 70 Unternehmen und 21 außerordentliche Mitglieder. In diesem Jahr geht der Preis an G&S Satcom. Das junge Unternehmen entwickelt für Endkunden Softwarelösungen für Satellitenkommunikation und wurde in einer Vorauswahl als Gewinner ermittelt.

Stefan und ich stehen neben den strahlenden Siegern, schütteln Hände und halten die Menschen auf der Bühne für ein Foto fest. Mit ein paar abschließenden Hinweisen endet der offizielle Teil der innovate! – pünktlich.

Runter von der Bühne. Schluck Wasser. Und ab zur Aftershow-Party – natürlich ohne Mikro und Funksender. Der steckt bei Moderatorinnen im Kleid übrigens am BH.

 



Autor: Kora Blanken

Leserbrief eines Kommas

Am 24. September ist der Tag des Satzzeichens. Uns hat dazu ein Brief erreicht, den wir unseren Lesern nicht vorenthalten möchten. Absender ist ein Komma.

Offene Worte zum Tag des Satzzeichens

Lieber Zeichensetzer,

ja, ich weiß. Du magst mich nicht sonderlich. Und das verstehe ich auch. Ich bin anstrengend und oft zur falschen Zeit am falschen Ort. Aber mal Hand auf die Tastatur. Das liegt doch vor allem an dir. Setz’ mich doch einfach an die richtige Stelle. Dann kann ich sogar zum Retter werden.

Ich will ja nicht auf die Tränendrüse drücken, aber ich habe wirklich schon Furchtbares erlebt. Eine Geschichte, die noch immer im Internet kursiert, muss ich dir unbedingt erzählen. Damals kam ich bei einem König zum Einsatz, der einen Verbrecher hängen lassen wollte. Als er in letzter Sekunde von der Unschuld des Mannes erfuhr, schrieb er schnell eine Nachricht an den Scharfrichter.

Wartet nicht, hängen!

Das stand darauf. Furchtbar! Der König hatte mich, das Komma, an die falsche Stelle gesetzt. Der Mann kam an den Galgen. Der König aber hatte schreiben wollen:

Wartet, nicht hängen!

Schöpfer des ersten Kommas war übrigens der Buchdrucker Aldus Manutius. Nachdem die alten Griechen schon mit meinen – zugegeben etwas beschränkten – Vorfahren zu tun hatten, erkannte Manutius meine wahre Bedeutung und setzte mich in seinen Druckerzeugnissen ein. Von da an ging es jahundertelang steil bergauf.

Doch irgendwie scheint meine Hochzeit vorbei. Obwohl immer mehr Texte geschrieben und gedruckt werden, komme ich, das Komma, immer seltener vor. Zumindest habe ich das Gefühl. Und richtig umgehen kann auch nicht mehr jeder mit mir. Als schlimmste Beleidigung empfinde ich es übrigens, dass das Semikolon – dieser Bastard aus Komma und Punkt – inflationär gebraucht wird. #Zwinkersmiley

Kommaregeln einfach erklärt

Komisch, wenn es nicht um Worte geht, sondern um Zahlen, bin ich dir plötzlich an der richtigen Stelle besonders wichtig. Ob du an der Kasse 15,00 Euro bezahlst oder 1500 Euro ist dir nämlich doch nicht egal … Okay, okay, ich will nicht weiter meckern. Ich bin ja froh, dass es mich überhaupt noch gibt. Vielleicht können wir einfach ein paar Umgangsregeln vereinbaren, damit du mich nicht so oft in die Bredouille bringst. Im Gegenzug lasse ich mich dann einfacher setzen. Ich bin mir sicher, wenn du mich erst einmal verstanden hast, fällt dir das gar nicht mehr so schwer.

1. Setz’ mich bitte in Aufzählungen: 


Die Texte der Webseite, des Newsletters und des Kundenmagazins müssen überarbeitet werden.

2. Setz’ mich bitte vor und nach einer Apposition (Beifügung): 


Für das Kundenmagazin, das neu aufgelegt werden soll, brauchen wir neue Texte.

3. Setz’ mich bitte vor und nach einer Parenthese (Einschub):

Die Webseite, ein Aushängeschild für viele Unternehmen, ist heute kaum mehr wegzudenken.

4. Trenne Nebensätze bitte durch mich ab:

Der Newsletter wird meist per Mail verschickt, während das Kundenmagazin in der Regel per Post zugestellt wird.

5. Setze mich – wenn nötig – auch vor einem und.
Du hast gelernt, dass ich nie vor einem und stehen darf? Das ist falsch. Vor vielen und – das ist richtig – bin ich Fehl am Platz. Hier zum Beispiel:

Das Komma und der Punkt sollten richtig gesetzt werden.
Das Komma trennt zum Beispiel Nebensätze und der der Punkt beendet einen Satz.

Aber, Achtung! Wenn das und direkt vor einem Einschub steht, muss ich davor gesetzt werden:

Das Komma, das beispielsweise Nebensätze trennt, und der Punkt, der am Satzende gesetzt wird, sind häufige Satzzeichen.

6. Bitte vergiss mich nicht in Datums- und Zeitabgaben:

Am Montag, den 24. September, ist der Tag des Satzzeichens.

7. Vergiss mich auch nicht zwischen der direkten Rede und anderen Satzteilen – auch nicht, wenn die direkte Rede mit einem Frage- oder Ausrufezeichen abschließt.

„Wann ist endlich Tag des Satzzeichens?“, fragte das Komma.
„Heute!“, sagte das Komma.

Das Komma dankt

Egal ob in deinem Blog oder Newsletter, auf den Texten deiner Webseite oder deiner Abschlussarbeit – wenn du dich an einige dieser Umgangsregeln hältst, wäre ich dir sehr dankbar. Und deine Leser sind es ganz bestimmt auch.

Du möchtest noch mehr über mich lernen? Dann schlag am besten hier nach. Der Rat für Rechtschreibung hat quasi einen Komma-Knigge entworfen … und zeigt dir auch, welche Vorlieben all meine Verwandten, etwa der Punkt und der Bindestrich, haben.

Und solltest du dir mit einem Text unsicher sein, kannst du ihn auch vom Team der medienweite Korrekturlesen lassen. Die haben sich schon viel mit mir auseinandergesetzt. In diesem Sinne …

Vielen Dank für deine Aufmerksamkeit!

Dein Komma



Autor: Kora Blanken

Auf der Jagd nach den neuesten Marketing-Trends – unser DMEXCO-Besuch

Der Osnabrücker Hauptbahnhof am Mittwochmorgen. Es ist früh, eigentlich zu früh. Doch um von den neusten Trends der digitalen Welt zu hören, steigen wir sogar um 6:39 Uhr in den Zug nach Köln. Die DMEXCO ruft: noch größer und noch voller als in den vergangenen Jahren. 41.000 Besucher kommen zu dem Treffen der digitalen Wirtschaft. Außerdem präsentieren sich auf der DMEXCO 1.000 Aussteller aus 40 Ländern.

Den ersten Höhepunkt des Tages aber erleben wir noch im Zug: Er erreicht pünktlich um 8:51 Uhr Köln Hauptbahnhof. Da ist selbst der Schaffner ganz aus dem Häuschen … Nach einem kleinen Abstecher ins Hotel geht es zum Check-In in die Kölnmesse – natürlich per Digitalticket. In den kommenden zwei Tagen besuchen wir viele Vorträge und Gesprächsrunden, in denen mehr als 550 Speaker von ihren Erfahrungen berichten und Einschätzungen zu den digitalen Trends der Zukunft geben. Wir haben wirklich viel mitgenommen. 

Von der Wiege bis zur Bahre … 

… Formulare, Formulare. Daran hat sich auch im digitalen Zeitalter nichts geändert. Wer im Internet unterwegs ist, kann über Formulare viel erreichen. Doch die Experten üben auch Kritik. Formulare im Internet seien häufig zu kompliziert und zu wenig zielgruppenspezifisch. Hieran sollten die Entwickler ebenso arbeiten, wie an der Verbesserung automatischer Abfragen.

Video ist King!

Unter den Millennials wird die Generation verstanden, die heute zwischen 16 und 35 Jahre alt ist. Sie gilt als erste Generation der Digital Natives. Einhellige Meinung der Experten: Video ist die Zukunft. Schon jetzt ist das Video das Medium im Internet – sogar für noch ältere Zielgruppen. Das geschrieben Wort und klassische Online-Anzeigen verlieren in der digitalen Welt zunehmend an Bedeutung. Das hat natürlich Folgen für ein gezieltes Marketing. Wer seine Zielgruppen, allen voran die Millennials, erreichen will, wird diesen Kanal weiter ausbauen müssen. Darüber hinaus wird die klassische Produktwerbung weiter zurückgehen. Content ist und bleibt King. Wer gute Inhalte präsentiert und sie mit seiner Marke verknüpft, ist nach wie vor auf dem richtigen Weg. Markenbildung also, statt Produktwerbung.

Journalisten sind überflüssig?!

Ja und nein. Hier sind sich die befragten Experten auf der DMEXCO nicht einig. Während manche von ihnen die Meinung vertreten, dass alle Texte bald von Robotern geschrieben werden und Journalisten damit überflüssig machen, grenzen andere die Entwicklung ein. Einfache Nachrichten – Wetter- oder Sportmeldungen beispielsweise – werden bereits automatisch generiert, indem sie Informationen von Datenbanken abgreifen und diese in einen passende Text-Schnipsel einsetzen. Das werde in Zukunft sicherlich zunehmen. Doch neue Ideen könne kein Roboter mit Hilfe von Datenbanken entwickeln. Texte mit einer besonderen Drehe und Storytelling für Marken werden damit wohl auch weiterhin von Menschenhand gemacht.

Unter Beobachtung: Werbung bei YouTube und Amazon

YouTube ist bei Werbetreibenden ein noch unterschätzter Kanal. Dabei ist die Plattform mittlerweile zur zweitgrößten Suchmaschine der Welt avanciert. How-Tos und Tutorials etwa werden nicht mehr ergoogelt, sondern direkt über diesen Kanal gesucht. Da wundert es, dass YouTube als Werbekanal noch vergleichsweise wenig Beachtung geschenkt wird. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird sich das aber bald ändern. Und auch Amazon hat in Sachen Werbung noch viel Luft nach oben. Zwei Kanäle, die Unternehmen und Werber in der kommenden Zeit gut beobachten sollten.

Schöne neue Werbewelt: e-Sport auf dem Vormarsch

TimoX – das ist ein Spieler beim VfL Wolfsburg. Der 21-Jährige ist aber nicht auf dem heiligen Rasen der Volkswagen Arena sondern auf dem digitalen Spielfeld unterwegs. In Pro-Gamer, die e-Sport betreiben, wird zunehmend Geld investiert. Nicht nur Fußballvereine wie Paris St. Germain oder Manchester City, sondern auch einige deutsche Mannschaften haben mittlerweile eigene e-Sports-Teams. Das zunehmende Interesse daran öffnet auch der Werbewelt neue Türen.

Hierzu noch eine kleine Anekdote am Rande: Im Taxi auf dem Weg zur DMEXCO hörten wir in den Nachrichten von einem neuen Trend in den USA. Hier sollen Eltern ihren Kindern Nachhilfe im Zocken zahlen – unter anderem mit dem Hintergedanken, den Teenagern eine Karriere als e-Sportler zu ermöglichen.

Mehrsprachigkeit größer denken

Eine Webseite in mehreren Sprachen ist im Regelfall kein Problem. Doch oft wird zu kurz gedacht. Für eine gute User Experience sind nicht alleine Texte in der richtigen Sprache von Bedeutung, sondern auch an welcher Stelle sie stehen. Darüber hinaus ist entscheidend, wie und wo alle anderen Webseiten-Elemente präsentiert werden. Das Surfverhalten ist von Land zu Land unterschiedlich. Im Idealfall ist eine Webseite natürlich daran angepasst.

Reichlich Infos für zwei Tage, die natürlich erst einmal genau überdacht werden müssen. Das geht der Erfahrung nach am besten im „Haxnhaus“ bei „lecker Essen und Kölsch“. Unser Besuch der Gaststätte direkt am Rhein nach dem ersten Tag der DMEXCO ist mittlerweile zur Tradition geworden.

Markenbildung als zentrale Aufgabe von Werbeagenturen

Voice heißt eines der Marketing-Zauberwörter in diesem Jahr. Sprachsteuerassistenten wie Alexa und Siri werden uns wohl auch in der nahen Zukunft begleiten und immer mehr Aufgaben abnehmen. An dieser Stelle hat das Marketing eine besonders wichtige Aufgabe: Markenbildung! Denn wenn Kunden per Sprachsteuerung im Onlineshop beispielsweise nur „Batterien“ bestellen, werden sie irgendein Produkt erhalten. Marken müssen sich daher herausschälen und User dazu bringen, ihre Marke zu nennen.

Die Buzzwords der Messe

Natürlich gibt es an diesem Abend viel Gesprächsstoff – auch zu den Buzzwords der DMEXCO 2018. Jedes Jahr überlegt sich die Branche neue hübsche Wörter, die klug klingen, aber nicht immer viel sagen. Auch dieses Jahr haben wir wieder eine Liste der Top-Buzzwords aufgestellt. Was sie bedeuten, erklärten wir in unserem Glossar Werbisch – Deutsch.

  1. Funnel
  2. KPI (Key Performance Indicator)
  3. Customer Journey
  4. Heritage
  5. Brand-Awareness
  6. Lookelike-Audience
  7. AI (Artificial Intelligence)
  8. ML (Machine Learning)
  9. Voice

Back in town

Die DMEXCO 2018 hat sich auf jeden Fall gelohnt.  „Für uns als Werbeagentur ist es immer gut, die neuesten Trends aus der Branche mitzubekommen“, sagt René. „Dafür ist die DMEXCO auf jeden Fall der richtige Ort.“ Nach dem zweiten Messetag geht es am Nachmittag – für zwei Drittel der Gruppe schlafend – im Zug zurück zum Osnabrücker Hauptbahnhof – mit vielen Ideen im Gepäck und immerhin nur 10 Minuten Verspätung.  

 



Autor: René

medienweite in 2016

Auf geht’s, das Jahr 2017 ist noch frisch. Traditionell blicken wir von der medienweite noch einmal zurück ins vergangene Jahr und schauen, was sich alles wie entwickelt hat.

Auch in 2016 haben wir uns wieder als Werbeagentur aus Osnabrück behaupten können.



Autor: René

innovate!2016 – spannender Abend im Theater Osnabrück

Valispace und infoMantis gewinnen die diesjährigen innovate! Awards

Auch in diesem wurden wieder die innovate!Awards verliehen und wir von der Werbeagentur medienweite aus Osnabrück waren hinter den Kulissen, sowie auf der Bühne, als Initiatoren mit dabei.

Spannende und inspirierende Keynotes sowie junge Gründer, aufstrebende Startups und Firmen mit kreativen Ideen – auch in diesem Jahr bot der Web-, IT-, und Medienkongress „innovate!“ ein tolles Programm. Schauplatz war am letzten Donnerstag das Osnabrücker Theater, das der Veranstaltung einen würdigen Rahmen verlieh.



Autor: Lina

Schneestempel

Schneestempel sind eine Guerilla-Marketingmaßnahme für den Winter, die noch stärker auffällt, wenn der Schnee eingefärbt wird. Auch wenn diese Marketingstrategie nicht lange anhält, bleibt aufgrund der Einzigartigkeit ein Eindruck beim Betrachter.

  • Lina
    Gastautor
    Lina

    Lina, eigentlich Carolina, ist Jahrgang 1997 und bereitet sich in einem 3-monatigen Praktikum bei der medienweite auf ihr Studium im Bereich BWL und Medienmanagement vor. Ihre Freizeit verbringt sie am liebsten hinter der Kamera oder als Gruppenleiterin bei den Wallenhorster Pfadfindern.